Klasse Herold vom 11.06.2010 bis zum 25.06.2010

Beilstein Bergsteiner Biocca Bruns Czupryn Hansen Ikonomeas K.E. Lunemann Jensen Prinz Rüping Schmitten Schröder Schwenk Togel Voltz Wald Yin

Eröffnung am 11.06.2010 um 19:00 Uhr
Finissage am 25.06.2010 um 17:00 Uhr

Öffnungszeiten:
Samstag 14:00 - 17:30 Uhr  
Sonntag 14:00 - 16:00 Uhr

 
Nacht der Museen am 08.05.2010
 
Korso vom 16.04.2010 bis zum 23.05.2010 im UG und 3.OG
Henriette Grahnert, Franziska Holstein, Rosa Loy, Kathrin Thiele, Annette Schröter
 
Vera Lossau und Stefanie Bühler vom 19.02.2010 bis zum 28.03.2010 im 3.OG

Die Gemeinschaftsausstellung "Origin Center" der Düsseldofer Künstlerin Vera
Lossau und der aus Dresden stammenden Stefanie Bühler reflektiert ein großes
Diorama des Menschen in seinem Umfeld und seiner Geschichte.
Vera Lossau zeigt in der Ausstellung Skulpturen, die ihre Herkunft in
Plastiken im öffentlichen Raum haben, welche man in zahlreichen Ländern
finden kann und die von Menschen verehrt und berührt werden, um Glück zu
erlangen. Berühmte Beispiele sind das Wildschwein in Florenz, dessen Rüssel
man berühren muss um vom Glück gesegnet zu werden oder der Bulle vor der New
Yorker Börse, dessen Hoden man anfassen soll, um Geldsegen zu erhalten.
Auch andere Werke Vera Lossaus beziehen sich auf kulturelle Phänomene, wie
die in sich eingerollten Flaggen, die in jeder Kultur historisch aufgeladene
Zeichenträger darstellen. Die Künstlerin führt damit bildhauerische Technik
und metaphorische Ebenen zusammen.
Vera Lossaus Werk integriert Installation, Bildhauerei und Malerei.
Kategorien wie Komposition, Farbgebung, Zeichnung im Raum und Licht sind
substantieller Bestandteil ihres Werks. Dabei liegt den Arbeiten stets eine
konsequente Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte zugrunde, etwa wenn
Motive aus Renaissancegemälden in ihr skulpturales Werk überführt werden.
Grundsätzlich geht es in ihrer Kunst nicht um die unmittelbare, linear -
methodische Formulierung eines sich selbst begrenzenden Arbeitsstils durch
Trennung von künstlerischen Gattungen, sondern darum, mit den verschiedenen
künstlerischen und konzeptuellen Ansätzen etwas einzukreisen, das nicht
greifbar ist, sich aber dennoch klar präsentiert.

 

Stefanie Bühler wurde 1976 in Offenburg geboren und lebt in Dresden. Sie absolvierte die HfBK Dresden und war Meisterschülerin bei Martin Honert. Die mit dem renommierten Marion Ermer – Preis ausgezeichnete Bildhauerin war in den letzten Jahren neben den Einzelausstellungen Atlas im Museum Junge Kunst in Frankfurt (Oder) und Mittlere Breiten im Kunstverein Junge Kunst e.V. Wolfsburg in zahlreichen nationalen und internationalen Gruppenausstellungen zu sehen, wie z.B. Die Macht des Dinglichen – Skulptur heute im Georg-Kolbe-Museum Berlin, Tales from the Travel Journal Vol.I, im CAC Vilnius und Full House – Faces of a Collection in der Kunsthalle Mannheim. Ihre Werke sind inzwischen in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten. 2010 zeigt sie neue Arbeiten bei Philara, Düsseldorf, sowie bei der Biennale "Ce qui vient" in Rennes
"Viele Werke der Dresdner Künstlerin Stefanie Bühler legt Assoziationen an einen Atlas nahe, dessen aufgeschlagene Seiten uns bekannt machen mit Welt-Bildern, mit kosmischen Erscheinungen oder geologischen Dingen, mit Schöpfungen aus der Pflanzenwelt oder mit poetischen Metaphern auf das Prosaische: Ob Waldstück, Waldweg, Sonnenfinsternis oder Meerstück – immer lösen Bühlers Arbeiten zahlreiche Assoziationsketten aus, die je nach biografischer, sozialer und kultureller Prägung höchst unterschiedlich ausfallen können. Sie ermöglichen vielschichtige Erfahrungen, ohne dabei in die interpretatorische Beliebigkeit abzugleiten. Bühler gelingen damit rätselhafte und poetische Findungen nach allseits bekannten Bildformeln, die nicht selten schon mittels zeichenhafter Bildlichkeit in den Welterklärungsbüchern für Kinder auftauchen. Dabei arbeitet sich die Bildhauerin so ganz nebenbei an das philosophische und ästhetische Thema heran: Wie die Welt zu erfahren, zu erkennen und zu definieren sei, wenn doch alles zum Schluss auf Metaphern, Zeichen und Modelle hinausläuft." Text: Armin Hauer, Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder)

Öffnungszeiten: Samstags 14.00 - 17.30, Sonntags 14.00 - 16.00 und nach Vereinbarung

 
"S.A.A.B.S.D.P.D.J.I.M.K.R.L.C.P.T.R.S.S.S.F.W.M.W." vom 11.09.2009 bis zum 16.10.2009 im 3.OG

Sonja Alhäuser, Alexander Braun, Sven Drühl, Peter Duka, John Isaacs, MK Kähne, Robert Lucander, Catalina Pabón, Tanja Rochelmeyer, SEO, Stefan Sehler, Fabian Weinecke, Maik Wolf

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